Die europäische EUDI-Wallet wird die digitale Identifikation grundlegend verändern. Im Interview mit iX-Redakteur Kornelius Kindermann erklärt IAM-Experte Michael Doujak, welche konkreten Anwendungsfälle sich bereits abzeichnen, warum Unternehmen sich frühzeitig mit der Technologie beschäftigen sollten und welche Rolle moderne IAM-Systeme künftig übernehmen werden.
Neue Business Cases durch digitale Identitäten
Die EUDI-Wallet soll Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, digitale Nachweise sicher und direkt über das Smartphone zu verwalten. Für Unternehmen eröffnet das völlig neue Möglichkeiten: von personalisierten Ticketing-Lösungen über vereinfachte Bank-Onboardings bis hin zu automatisierten Prozessen bei Autovermietungen oder Versicherungen. Laut Michael Doujak hängt der Erfolg der EUDI vor allem davon ab, wie schnell Unternehmen und Behörden konkrete Mehrwerte schaffen und die Wallet in ihre Services integrieren.
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IAM-Systeme werden zum zentralen Orchestrator
Mit der Einführung der EUDI-Wallet verändert sich auch die Rolle klassischer Identity- und Access-Management-Systeme. Sie müssen künftig unterschiedliche Authentifizierungsmethoden orchestrieren – von traditionellen Logins bis hin zur Verifikation von Self-Sovereign Identities. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor strategischen Fragen: Welche Prozesse lassen sich mit der EUDI optimieren? Welche Risiken entstehen, wenn Wettbewerber die Technologie schneller adaptieren? Michael Doujak empfiehlt Unternehmen deshalb, bereits heute konkrete Use Cases zu identifizieren und die Voraussetzungen für eine spätere Integration zu schaffen.
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