Social Login

Der Social Login als neue Lösung für den Zugang auf Websites und Anwendungen

Passwörter haben den Sinn, sensible Daten zu schützen und schaffen das in der Regel auch. Allerdings sammeln sich nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch im Businessbereich immer häufiger die Passwörter und entsprechenden Login-Daten an. Hier geht schnell die Übersicht verloren, außer es wird ein einheitliches Passwort genutzt, was wiederum mit Sicherheitsrisiken in Verbindung steht. Hier kommt der Social Login ins Spiel. Diesem wird nicht nur eine wichtige Zukunft vorausgesagt, sondern auch eine übergreifende Verwendung, die im privaten und im geschäftlichen Bereich liegt. Der Sinn liegt in erster Linie in der Zeiteinsparung durch die einfache und schnelle Registrierung mit bereits bestehenden Accounts auf anderen Kanälen.

Worauf basiert der Social Login in erster Linie?

Das Prinzip des Social Logins basiert in erster Linie darauf, die zum Erstellen eines Accounts benötigten Daten nur einmalig einzugeben und anschließend von einem Account aus zu nutzen. Hierzu werden dann auf weiteren Websites und in weiteren Applikationen lediglich die Login-Daten dieses einen, zentralen Accounts genutzt. Weiterführend ist häufig nach der einmaligen Registrierung mit dem zentralen Account keine weitere Eingabe von zusätzlichen Passwörtern nötig, sofern der Social Login Account auch eingeloggt ist.

Besonders Facebook ist hierbei ein zentraler Login für entsprechende Dienste. Bereits heute werden viele weitere Websites davon gestützt. Im Geschäftsbereich ist es allerdings noch nicht groß ausgeprägt. Bei Airlock ist eine entsprechende Funktion aber in Kombination mit der Bring-your-own-identity-Funktion gegeben. Auch weitere zentrale Social Logins sind möglich und beschränken sich nicht nur auf Facebook, sondern schließen Anwendungen von Google und weiteren Anbietern ebenfalls ein.

Wodurch wird der Social Login geschützt?

Sicherheitsbedenken sind bei einem solchen Verfahren natürlich groß, da einerseits persönliche Daten weitergegeben werden und andererseits alles von der Sicherheit des Social Logins abhängt. Bei Airlock werden allerdings gewisse Sicherheitsstandards genutzt, die diese Sicherheit bieten. Namentlich sind das OAuth 2.0 und OpenID Connect. Das Prinzip dieser beiden zusammenhängenden Systeme liegt darin, einmalige Identitäten mehrfach zu nutzen und dabei zu schützen. Somit sind die Standards perfekt für den Social Login geeignet und bieten die nötige Unterstützung.

Wie wird Zeit eingespart?

Das Einsparen von Zeit ist neben einer vereinfachten Organisation und einer gesteigerten Sicherheit ein dritter wichtiger Vorteil des Social Logins. Das beginnt bei der Registrierung auf den jeweiligen Seiten. Es wird tatsächlich nur der Facebook Account benötigt, bevor die Registrierung beginnen kann. Das Verlangen weiterer Daten wird dann über die Kopplung zum Social Login befriedigt und kann vom Nutzer ignoriert werden. Der spätere Login zur Website ist dann schnell möglich und wird meistens auf Knopfdruck vereinfacht. Auf dem jeweiligen Knopf steht dann beispielsweise „Login with Facebook“ oder etwas Ähnliches in Abhängigkeit des Social Logins.

Wie ist der Stand des Social Logins zurzeit?

Die Methode zum Einloggen ist insgesamt noch relativ jung und dementsprechend lediglich auf einige Felder beschränkt. Diese liegen besonders im privaten Bereich und sind oft durch die Vernetzung der jeweiligen sozialen Plattformen gegeben. Die Zukunft liegt aber wohl auch im Businessbereich, wo dann nicht die Plattform Facebook, sondern unter Umständen ein firmenbezogener Login benötigt wird. Die bisherigen Sicherheitsstandards bieten dies jedenfalls an.